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Schnuller und Stillen – was wirklich passiert und was dir niemand sagt

Schnuller und Stillen – was wirklich passiert und was dir niemand sagt


Für wen ist eigentlich der Schnuller? Fürs Baby? Oder für eine Gesellschaft, die Babys lieber ruhigstellt als versteht?

Warum Babys saugen

Saugen ist ein Reflex seit Millionen von Jahren. Babys saugen, um sich zu beruhigen, Nähe zu spüren und Schmerz zu verarbeiten. Dieser Reflex reguliert sich, wenn das Baby echte Rückmeldung bekommt: Milch, Körperkontakt, Blickkontakt.

Was der Schnuller wirklich macht

Ein Schnuller beruhigt nicht das Baby. Er beruhigt die Erwachsenen. Das Baby lernt, sich über ein Produkt zu regulieren – nicht mehr über dich. Mit der Zeit übernimmt der Schnuller diese Funktion. Und genau das ist das Problem.

Was das mit dem Stillen macht

Das Saugen an der Brust aktiviert über 60 Muskeln im Gesicht, trainiert Kiefer, Zunge und Atemwege. Beim Schnuller passiert fast nichts davon. Die Brust bekommt weniger Stimulation. Die Milchmenge geht zurück. Frühe und häufige Schnullergabe ist verbunden mit Verformung des Gesichts, Zahnfehlstellungen, Mundatmung statt Nasenatmung und Veränderungen beim Sprechen lernen.

Was BPA in Schnullern damit zu tun hat

2026 hat der VKI 18 Schnuller getestet. In 6 davon wurde Bisphenol A gefunden – verboten seit 2011. Das CE-Zeichen ist kein Prüfsiegel. Es ist eine Selbsterklärung des Herstellers.

Was du mitnehmen kannst

Keine Mutter war je das Problem. Das System, das Produkte als Lösung verkauft, statt Begleitung anzubieten – das ist das Problem.


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